Curiosity

Erste Hilfe in Hanau

Dienstag, 06. April 2010 von schudan

Da ich in letzter Zeit öfters in Hanau am Hauptbahnhof vorbeigekommen bin, fiel mir die Position von Erster-Hilfe-Geräten ins Auge. Um an den Erste-Hilfe-Koffer zu kommen, muss der Ersthelfer fliegen können, da vom Bahnsteig keine direkte Verbindung zur Tür besteht.

Können etwa alle Ersthelfer in der Brüder-Grimm-Stadt fliegen?

Erste Hilfe in Hanau

Erste Hilfe in Hanau

HU HBF 2HU HBF 3

Home View

Donnerstag, 25. März 2010 von schudan

Nach StreetView gibts eine weitere Evolutionsstufe, seht selbst:
Gefunden via Denkbeteiligung auf Netzpolitik

Wohnen neben Atomkraftwerken und Bahnhof Soul…

Samstag, 20. März 2010 von schudan

Seit gestern weiß ich, warum es lebensgefählrich ist, in der Nähe von Atomkraftwerken zu wohnen. Denn da kommt man als Kind auf tödliche Ideen: Im Feierabend-Wochenendeverkehr einfach mal auf der Schnellbahntrasse Frankfurt-Mannheim auf Höhe des Ortes Biblis zu spielen. Zum Glück war es noch hell, somit kam ca 10 Minuten später die Ansage: “Meine Damen und Herren, wir werden unsere Fahrt langsam und auf Sicht fortsetzen, bis die Kinder gefasst sind”.

Was ein Rotz, ich bin dafür fast zu spät zum meinem Konzert gekommen. Immerhin hatte ich einen guten Platz im Zug, mit direkter Sicht auf eine Tür, die defekt war und die Leute die durch wollten haben sich alle komisch verrenkt, bis sie endlich aufging. sowas ist unbezahlbar komisch :-)

Ich bin direkt vom Büro aus nach Stuttgart gedüst, um Jan Delay und Disco No1 mit der “Wir Kinder vom Bahnhof Soul”-Tour zu erleben…

Wegen der Verspätung sind wir dann trotz doppelt vorhander Nahverkehrskarte (und das als überzeutge Schwaben) die letzten Kilometer edel per Taxi zur Venue gefahren.

Als Vorgruppe war Das Bo dabei, mir persönlich war zu stark oldschool, aber als Jan und die Disco No one die Bühne betraten gings ab. Eine richtig schön gepflegte Mischung von HipHop, Funk, Reggae und Disco, die keinen ruhig lässt. Während des ersten Zugabenblock gabs eine coole Vorstellungsrunde der Bandmusiker, den jeder hat einen Rhyme von sich gegeben, viele Verse haben sich passend zum Veranstaltungsort auf “Schleyer” gereimt. Nach der letzten offiziellen Zugabe, dem “Irgendwie irgendwo irgendwann”-Nena Cover ging immer noch kein Saalicht an.

Jan meinte: Das war das letzte Lied, wie auch in den letzten paar Tagen der Tour, wir könnten jetzt gehen, aber sie würden noch ein paar Songs nochmals spielen, da sie heute aufnehmen würden und es bei ein paar Liedern Patzer gab.  Wir haben noch bei ein paar Songs zugehört, bis es Zeit war, zum Zug zu gehn, Diese Extra-Zugabe war extrem lässig und ein schöner Abschluss eines langen Tages.

Wenn ihr also demnächst eventuell die Live-Platte hört, könnt ihr uns raushören, wir waren auf Höhe des rechten Mikrofons querab rechts außen :-)

UPDATE: Hier gibts den SWR3-KonzertCheck

Alter Finne,….

Samstag, 13. März 2010 von schudan

Das war ganz großes Kino Fernsehen, der Grand Prix Vorentscheid. Bisher ging das Casting komplett an mir vorbei, heute hab ich zum ersten die Sendung geschaut.

Ich war ja gespannt nach den ersten paar Minuten der Show, weil es wie bei allen Stefan Raab-Produktionen lange dauert, bis es endlich mal losgeht: Der erste Ton auf der Bühne wurde erst nach ca. dreißig Minuten gesungen.

Jennifer und Lena, zwei achtzehnjahre alte Mädels, sangen jeweils drei Lieder und am Ende wurde zuerst das Lied für Oslo und dann die Kandidatin gewählt.

Beide Kandidatinnen waren erstaunlich cool drauf, bis kurz vor Schluss. Jennifer hat immer mit dem Kopf genickt, vor Aufregung, und Lena hat, nachdem sie dann gewusst hatte, dass sie Deutschland vertreten durfte erst gar nichts gesagt, dann sprudelten in allen Variationen und Wiederholungsmöglichkeiten Sätze wie “Das ist so derbe, das ist so krass”, “Alte Scheiße”, “Alter Finne”, usw. aus ihr raus.

Zuvor hat sie noch mit ihrem genial komischen Humor und philosophischen Aussagen geglänzt: “Ich hab einen Fanta-Lippenstift gekauft. Nachdem ich ihn getestet haben hab ich gemerkt dass was fehlt und dass ich Mezzo Mix viel mehr mag, also hab ich mir noch einen Cola-Lippenstift geholt und mische jetzt” - Genau so sollen Einspielfilme sein: Unterhaltsam. Denn dass sie gewinnen will und dass es ihr Lebenstraum ist, das wäre langweilig, solche Filmeschnipsel kennt man schon aus ähnlichen TV-Formaten genug.

Vom Moderator wurde sie am Ende der Show gebeten, den Song nochmals zu singen, worauf sie nur meinte: “Kann ich vorher noch kurz was zu trinken bekommen”.  - Genau diese kleinen Dinge vermisst man bei anderen Castingshows in der deutschen TV-Landschaft,  bei denen die Kandidaten doch sehr einseitig dargestellt werden. Die anschließende Performance war einmalig, hatte nicht viel mit perfekter Musik zu tun aber mit sehr viel Gefühl. Grandios.

Wers verpasst hat: Die Zusammenfassung und hier die ganze Show

Soweit zur deutschen Fernsehunterhaltung. Ich bin gespannt, wie das ganze dann in Oslo wirkt und bewertet wird und die norwegischen Moderatoren, den Namens-Zungenbrecher  “Lena Meyer-Landrut” beherrschen werden :-)

Tierschutz-Nichtrauchergesetz?

Sonntag, 07. Februar 2010 von schudan

Hier gibts mal wieder einen kuriosen Netzfund als besonderes Schmankerl  zum Wochenstart:

Ein Raucher aus Taiwan hat eine Viper als Haustier. Als er einmal eine noch glimmende Kippe wegwarf, ist die Schlange in Richtung Glimmstengelrest gekrochen und hat daran gezogen. Daraus entwickelte sich eine regelrechtes Suchtverhalten, denn mittlerweile bekommt die Schlange zwei Zigaretten pro Tag und wenns mal keine Zigarette gibt, ist das Tier wohl recht aufgewühlt und unruhig.

Ihr glaubt das nicht, seht selbst: Raucher-Schlange

Jetzt fehlt nur noch, dass das Nichtraucherschutzgesetz Für Tiere ausgearbeitet und verabschiedet wird,…

Pech im Schnee

Montag, 11. Januar 2010 von schudan

Ich glaub ich kann meinen Blog fast einstampfen, bei den kuriosen, lustigen Meldungen auf Spiegel zur Zeit.

Heute gibt es drei kuriose, leichtsinnige Aktionen von Menschen im Schnee.

Jemand der statt Straßensperrungen seinem Navi vertraut, einem WOK-WM Nachwuchssportler und einem Flüchtigen im Schnee…

zu lesen hier: Winterpannen

Flugsicherheit an internationalen Verkehrsflughäfen

Mittwoch, 06. Januar 2010 von schudan

Nach den jüngsten (erneuten) Berichten über den Einsatz von Naktscannern heute mal eine kuriose Sache was die Flugsicherheit angeht.

Es gibt einen internationalen Verkehrsflughafen, dessen Landebahn nicht wie üblich mit Stacheldraht eingezäunt ist. Vielmehr geht eine Hauptverkehrsstraße über die Landebahn, welche mit Ampeln den Verkehr stoppt, wenn ein Flugzeug startet oder landet. Neben der vierspurigen Straße gibt es  auch einen Bürgersteig direkt übers Rollfeld.

Das Ganze ist befindet sich in Gibraltar, dem britischen Überseegebiet und gleichzeitig dem südlichste Zipfel der Iberischen Halbinsel, also hier bei uns in EUROPA, unfassbar! Leute wie wäre es mit einem Tunnel?

Vom GIbtraltar AIrport starten täglich Maschinen von diversen Fluggesellschaften, meist in Richtung britischer Flughäfen.

Viel Spaß beim amüsieren:

Von Kinderwägen, Böllern, Altstädten und Rolltreppen…

Samstag, 02. Januar 2010 von schudan

Auch im neuen Jahr gibt es neue Gesetze zum Schmunzeln.

Aufgrund eines Brandes in einem Fachwerkhaus in Tübingen in einer Silvesternacht im Jahre 2008, dachte sich Boris Palmer (grüner OB in TÜ): Wir könnten doch ein Gesetz machen, das Böller und Knaller in Altstädten verbietet. Gesagt, getan: Das Sprenstoffgesetz wurde ab 01.10.2009 verändert. Seit diesem Datum ist

“das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten”

als Strafe stehen bis zu 50000 EUR und unter anderem in den Altstädten von Stuttgart-Bad-Cannstatt, Esslingen und Schorndorf galt dieses Verbot.  Zur Kontrolle hatten die Polizisten keine Zeit, es wurden in diesen Bereichen keine Kontrollen durchgeführt, aber trotzdem geböllert. die Stuttgarter Nachrichten titeln heute nur auf der ersten Seite mit der Überschrift “Böllerverbot ein Rohrkrepierer” (der Artikel ist leider nur kostenpflichtig online)

Und ein ganz anderes Verbot wurde uns durch eine EU-Normauferlegt, die seit gestern den Transport von Kinderwägen auf Rolltreppen verbietet. Dieses Verbot wird im Gegensatz zum Böllerverbot kontrolliert und es sind wohl bisher aber keine Strafen bei der Nichtbeachtung der Verordnung geplant.  Bleibt nur zu hoffen, dass in den Einkaufläden und Bahnhöfen NICHT überall Poller vor die Einfahrten der Rolltreppen eingebaut werden (wie sie heute schon an manchen Flughäfen die Passagiere davon abhalten, Gepäckwägen mit den Rolltreppen zu transportieren).

Als ich vor ein paar Jahren während des Zivildienstes mit einer Rollstuhlgruppe durch die Innenstadt von München unterwegs war,  hatten wir uns extra vorab informiert, an welchem U-Bahnhof ein Fahrstuhl ist, den wir dann benutzen können. Als wir ausstiegen war dieser natürlich defekt und an diesem Tage wurden Wartungsarbeiten durchgeführt, glücklicherweise konnten wir mit der (pollerfreien) Rolltreppe nach oben gelangen. Ansonsten hätten wir 10 Rollstühle mit Insassen tragen müssen,…

Ganz großes Kino, bitte  mehr davon dieses Jahr!

Limit

Freitag, 01. Januar 2010 von schudan

So jetzt bin ich am Limit angekommen, nach über 1300 Seiten Lesen.

Das neueste Buch “Limit” von Frank Schätzing habe ich hinter mir.

Im Vergleich zum Vorgänger fand ich die Geschichte leider nicht ganz so spannend, da Limit doch mehr in die Science Fiction- Ecke gehört als der Schwarm.

Aber nichtsdestotrotz hat der Autor sich wieder mit vielen Wissenschaftlern bei seiner Recherche unterhalten, um heutige Technologien und mögliche Entwicklungen in seine Erzählung hineinfließen zu lassen.

Zu Beginn der Handlung werden sehr viele Personen auf einmal eingeführt, was sehr verwirrend ist. Deswegen gibt es im Anhang ein achseitiges Personenverzeichnis mit Kurzbeschreibung.

Leider ist (wohl kurz vor der Veröffentlichung) des Buches ein kleines Missgeschick passiert, denn der Name einer afrikanischen Frau wurde von “Nelé” kurzerhand in “Nyela” umbenannt. Soweit so gut, aber in abgewandelten Formen mit angehängtem “s” wurde nichts ersetzt. Also steht auf einer Seite “Nyela” und “Nelés xxxx”, was mich anfangs etwas verwirrte, da eh schon viel zu viele Namen und Personen im Buch vorkommen. Im Personenverzeichnis wurde der Name nicht ersetzt, dort ist nur von einer “Nelé” zu lesen. Aufgrund der Beschreibung konnte ich mir dann den Rest zusammenreimen.

Bilderrätsel

Freitag, 16. Oktober 2009 von schudan

Vor mittlerweile etwas längerer Zeit habe ich ein nettes Bild gemacht, leider ist die Qualität eher miserabel. Das Bild wurde mit dem Mobilkommunikator während der Fahrt gemacht.

Um was handelt es sich in diesem Bild genau, und was hat das Teil geladen?

(Zur Auflösung aufs Bild klicken)

Transportgefährt

Transportgefährt

 

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