Curiosity

Erste Hilfe in Hanau

Dienstag, 06. April 2010 von schudan

Da ich in letzter Zeit öfters in Hanau am Hauptbahnhof vorbeigekommen bin, fiel mir die Position von Erster-Hilfe-Geräten ins Auge. Um an den Erste-Hilfe-Koffer zu kommen, muss der Ersthelfer fliegen können, da vom Bahnsteig keine direkte Verbindung zur Tür besteht.

Können etwa alle Ersthelfer in der Brüder-Grimm-Stadt fliegen?

Erste Hilfe in Hanau

Erste Hilfe in Hanau

HU HBF 2HU HBF 3

Oster-Familientradition

Dienstag, 06. April 2010 von schudan

Übers Osterwochenende war ich fast schon traditionell im (Groß-)Familienurlaub in Füssen im Allgäu.

Morgens um 08:24 ging es in der First-Class ganz vorne direkt hinter dem Fahrzeugführer in Richtung München. Dabei war es mal richtig interessant, die Perspektive des Lokführers zu haben, vor allem auf der fränkischen Platte, die mit 200km/h durchfahren wird und auf der die Sichtweite wegen Nebel bei geschätzten 50 m lag. Zum Glück besserte sich das Wetter. Auf der Schnellfahrstrecke Nürnberg-Ingolstadt betrug die Reisegeschwindigkeit dann angenehme 300km/h :-) Nach einem Zwischenstopp in der Lounge im Münchner Bahnhof ging es mit Regionalbahnen weiter. Ich habe mein Buch zur Seite gelegt und die Aussicht genossen, denn die in der  Ferne aufgetauchten Schneeberge kamen immer näher und waren das Ziel meiner Reise.

Der Forggensee ist ein künstlich aufgestauter See,  der im Winter abgelassen wird um das Schmelzwasser aufzufangen. Durch ihn durch führt eine alte Römerstraße, die nicht mehr zu sehen war, da der Wasserspiegel wieder am ansteigen war. Bei Wikipedia sind aber Bilder der Straßenreste zu finden. Bei einem obligatorischen Fotospaziergang durch den Grund des Sees sind unter anderem die folgenden Bilder entstanden.

Seeboden (klick für größere Version)

Seeboden (klick für größere Version)

Pause im Seebett

Pause im Seebett

Rohr

Rohr

Badetreppe aus Froschperspektive

Badetreppe aus Froschperspektive

Einmal während des nachmittäglichen Kaffe und Kuchen-essens hat meine Schwester meiner Oma Milch in den Kaffee geschüttet und dabei ein bisschen auf Omas KLeidung gekleckert, das Gespräch dreht sich um Milch als gesundes Bademittel, denn Kleopatra hatte schließlich ja auch in Milch gebadet. Oma unterbrach das Gespräch mit dem herausforderndern Satz: “Die Kleopatra lebt ja auch noch, oder?” der für einen großen Lacher sorgte, denn gemeint war eigentlich  Liz Taylor, die einst in diese Rolle schlüpfte.

Die Ferienwohnungen waren teils super ausgestattet, meist sind ja zu wenig Töpfe oder Geschirr vorhanden, aber in einem Punkt war reichlich Zeugs vohanden:

Pfannen ohne Ende

Pfannen ohne Ende

Und nun eine kurze Pause zur Unterhaltung: Finde den Fehler in folgendem Bild:

Suchbild

Suchbild

Ostersonntag sind wir dann auf den Weissensee ausgewichen, da dieser “normal” gefüllt war. Die hat auch die Wasserwacht ausgenutzt und mit Neopren und Saerstoffausrüstung unter Wasser wohl nach Ostereiern gesucht (oder so ähnlich).

Vom besten Chauffeur der Welt gabs während des Urlaubs folgende Linktipps: Noah im Pech und Gewalttaten in Walddorfschulen.

Ich bin mit dem Rest ins Remstal zurückgefahren und zum Abschluss gabs beim Stammitaliener Pizza für alle. Dabei hab ich bemerkt, dass es extrem blöd ist, am Ostermontag um 19:30 Pizza zu bestellen. Nach der verabredeten Zeit wollte ich die Pizzen abholen und habe gesehn dass die völlig am Rad drehn wegen so vielen Bestellungen. Nach fast doppelter Wartezeit hab ich zusätzlich einen italienischen Rotwein von der Chefin bekommen, mit den Worten: “Weil du so lange warten musstest, bekommst du noch diesen Wein, du musst ihn halt in den Kühlschrank stellen, weil er nicht kalt ist”, dabei wurde sie sofort von der ca. 15-jährigen Tochter unterbrochen “Mama, Rotwein trinkt man doch warm!” - einfach köstlich.

Home View

Donnerstag, 25. März 2010 von schudan

Nach StreetView gibts eine weitere Evolutionsstufe, seht selbst:
Gefunden via Denkbeteiligung auf Netzpolitik

Albtraum-Filosophie

Sonntag, 21. März 2010 von schudan

Frei nach der SWR3-Filosopie-Reihe heute aus gegebenem Anlass eine Frage für die Nacht:

Ist ein Albtraum, der von der Alb handelt schlimmer als ein “normaler” Albtraum?

Für weitere FRagen ist der obige Link zu SWR3 auf jeden Fall empfehlenswert

Wohnen neben Atomkraftwerken und Bahnhof Soul…

Samstag, 20. März 2010 von schudan

Seit gestern weiß ich, warum es lebensgefählrich ist, in der Nähe von Atomkraftwerken zu wohnen. Denn da kommt man als Kind auf tödliche Ideen: Im Feierabend-Wochenendeverkehr einfach mal auf der Schnellbahntrasse Frankfurt-Mannheim auf Höhe des Ortes Biblis zu spielen. Zum Glück war es noch hell, somit kam ca 10 Minuten später die Ansage: “Meine Damen und Herren, wir werden unsere Fahrt langsam und auf Sicht fortsetzen, bis die Kinder gefasst sind”.

Was ein Rotz, ich bin dafür fast zu spät zum meinem Konzert gekommen. Immerhin hatte ich einen guten Platz im Zug, mit direkter Sicht auf eine Tür, die defekt war und die Leute die durch wollten haben sich alle komisch verrenkt, bis sie endlich aufging. sowas ist unbezahlbar komisch :-)

Ich bin direkt vom Büro aus nach Stuttgart gedüst, um Jan Delay und Disco No1 mit der “Wir Kinder vom Bahnhof Soul”-Tour zu erleben…

Wegen der Verspätung sind wir dann trotz doppelt vorhander Nahverkehrskarte (und das als überzeutge Schwaben) die letzten Kilometer edel per Taxi zur Venue gefahren.

Als Vorgruppe war Das Bo dabei, mir persönlich war zu stark oldschool, aber als Jan und die Disco No one die Bühne betraten gings ab. Eine richtig schön gepflegte Mischung von HipHop, Funk, Reggae und Disco, die keinen ruhig lässt. Während des ersten Zugabenblock gabs eine coole Vorstellungsrunde der Bandmusiker, den jeder hat einen Rhyme von sich gegeben, viele Verse haben sich passend zum Veranstaltungsort auf “Schleyer” gereimt. Nach der letzten offiziellen Zugabe, dem “Irgendwie irgendwo irgendwann”-Nena Cover ging immer noch kein Saalicht an.

Jan meinte: Das war das letzte Lied, wie auch in den letzten paar Tagen der Tour, wir könnten jetzt gehen, aber sie würden noch ein paar Songs nochmals spielen, da sie heute aufnehmen würden und es bei ein paar Liedern Patzer gab.  Wir haben noch bei ein paar Songs zugehört, bis es Zeit war, zum Zug zu gehn, Diese Extra-Zugabe war extrem lässig und ein schöner Abschluss eines langen Tages.

Wenn ihr also demnächst eventuell die Live-Platte hört, könnt ihr uns raushören, wir waren auf Höhe des rechten Mikrofons querab rechts außen :-)

UPDATE: Hier gibts den SWR3-KonzertCheck

Sinnvolle Strafspende

Sonntag, 14. März 2010 von schudan

Am Wochenende war ich im Theoriekurs zum Bootsführerschein.

Dort gibts eine komische und gleichzeitig nette Regel: Wenn dein Handy klingelt, musst du in das Spendenkässchen für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger spenden.

Begründung des Referenten: “Das Geld ist für die Leute, die dich wieder rausholen, wenn du später mal einen Fehler machst, weil du wegen des Handyklingelns nicht in der Theorie aufpassen konntest.” Sowas nenne ich weitsichtig.

Alter Finne,….

Samstag, 13. März 2010 von schudan

Das war ganz großes Kino Fernsehen, der Grand Prix Vorentscheid. Bisher ging das Casting komplett an mir vorbei, heute hab ich zum ersten die Sendung geschaut.

Ich war ja gespannt nach den ersten paar Minuten der Show, weil es wie bei allen Stefan Raab-Produktionen lange dauert, bis es endlich mal losgeht: Der erste Ton auf der Bühne wurde erst nach ca. dreißig Minuten gesungen.

Jennifer und Lena, zwei achtzehnjahre alte Mädels, sangen jeweils drei Lieder und am Ende wurde zuerst das Lied für Oslo und dann die Kandidatin gewählt.

Beide Kandidatinnen waren erstaunlich cool drauf, bis kurz vor Schluss. Jennifer hat immer mit dem Kopf genickt, vor Aufregung, und Lena hat, nachdem sie dann gewusst hatte, dass sie Deutschland vertreten durfte erst gar nichts gesagt, dann sprudelten in allen Variationen und Wiederholungsmöglichkeiten Sätze wie “Das ist so derbe, das ist so krass”, “Alte Scheiße”, “Alter Finne”, usw. aus ihr raus.

Zuvor hat sie noch mit ihrem genial komischen Humor und philosophischen Aussagen geglänzt: “Ich hab einen Fanta-Lippenstift gekauft. Nachdem ich ihn getestet haben hab ich gemerkt dass was fehlt und dass ich Mezzo Mix viel mehr mag, also hab ich mir noch einen Cola-Lippenstift geholt und mische jetzt” - Genau so sollen Einspielfilme sein: Unterhaltsam. Denn dass sie gewinnen will und dass es ihr Lebenstraum ist, das wäre langweilig, solche Filmeschnipsel kennt man schon aus ähnlichen TV-Formaten genug.

Vom Moderator wurde sie am Ende der Show gebeten, den Song nochmals zu singen, worauf sie nur meinte: “Kann ich vorher noch kurz was zu trinken bekommen”.  - Genau diese kleinen Dinge vermisst man bei anderen Castingshows in der deutschen TV-Landschaft,  bei denen die Kandidaten doch sehr einseitig dargestellt werden. Die anschließende Performance war einmalig, hatte nicht viel mit perfekter Musik zu tun aber mit sehr viel Gefühl. Grandios.

Wers verpasst hat: Die Zusammenfassung und hier die ganze Show

Soweit zur deutschen Fernsehunterhaltung. Ich bin gespannt, wie das ganze dann in Oslo wirkt und bewertet wird und die norwegischen Moderatoren, den Namens-Zungenbrecher  “Lena Meyer-Landrut” beherrschen werden :-)

Auf die Minute genau

Samstag, 20. Februar 2010 von schudan

Vor kurzem hab ich eine Einladung zu einem Ausflug bekommen. Schaut mal genau auf die Uhrzeit von Treffpunkt und Abfahrt…

Minutenplan

Minutenplan

Leben wie Gott in…

Samstag, 20. Februar 2010 von schudan

…fränkisch Nizza :-)

Heute bleib ich dem WienerWald fern, denn in meiner Küche, da koch ich gern.

Lecker

Lecker

Es gab Rindfleisch mit Rahmsoße an einem Gemüsequartett aus Karotten, Rosenkohl, frischen Champignons und Bratkartoffeln.

Boah, war das lecker *schleck*. Jetzt hab ich nur noch ein Problem: Wer räumt den Saustall wieder auf ?…..

Kreativ-Marketing

Sonntag, 14. Februar 2010 von schudan

Ich liebe kreative Werbeanzeigen. Heute wurde ich aber dennoch sehr positiv überrascht, was da auf der ersten Seite der Sonntagszeitung sonntäglichen Reiseinformationsbroschüre “Sonntag aktuell”: so beworben wird:

für ein neues Hörerlebnis...

für ein neues Hörerlebnis...

 

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